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Obwohl der Erzeugerring seit Dezember 1971 besteht, gab es vor 1997 nur vorübergehend einen hauptberuflichen Berater. Der Erzeugerring blieb aber fortlaufend bestehen, wurde während dieser Zeit jedoch nur kommissarisch verwaltet.

 

In den vergangenen Jahrzehnten fand in der Baumschulwirtschaft sowohl im Absatz wie auch in der Produktion eine tief greifende Umstrukturierung statt:

 

Der nationale und internationale Wettbewerb in einem zusammenwachsendem Europa, stetig anspruchsvollere Kundenwünschen sowie die Zurückhaltung von Ausgaben im öffentlichen Grün zwingen die Baumschulen über ihr Angebot nachzudenken. Nicht nur neuen Märkten, sondern auch wiederholt novellierten gesetzlichen Rahmenbedingungen, passten sich die Betriebe jedoch rasch an.

 

In der Produktion ist seit Mitte der 90er ein deutlicher Trend hin zur Containerkultur in nahezu allen Betrieben festzustellen. Hier wie auch im Freiland versuchen die Betriebe möglichst umweltgerecht zu produzieren. Zurecht werben bayerischen Baumschulen mit dem Slogan „Grün ist Leben“. Dieses Motto ist nicht nur nach außen gerichtet. Vielmehr ist es eine Verpflichtung für eine umweltgerechte Erzeugung von Gehölzen und Stauden sowie eine ressourcensparende Betriebsführung.

 

Den veränderten Bedingungen Rechnung zu tragen und den Überblick neben dem alltäglichen Stress zu behalten, fällt nicht immer ganz leicht. Nur wer sich ständig fortbildet und nachhaltig den Markt beobachtet kann langfristig richtige Entscheidungen treffen. Auf mehrfachen Wunsch aus der Praxis war es 1997 nach fast 17 Jahren gelungen, die Position eines geschäftsführenden Beraters beim Erzeugerring wieder zu besetzen.

 

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