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HOCHbaumschulen können Gehölze für die in im Hintergrund dieser Web-Site dargestellten Gebirgsregionen liefern. Auch Alleebäume können HOCH hinauswachsen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung definieren sich „HOCHbaumschulen“ aber wie folgt:

Als Hochbaumschule gilt ein Betrieb, der ein mehr oder weniger breites Sortiment an Gehölzen bis zur endgültigen Verkaufsgröße heranzieht. Hierzu zählt der Anbau im Freiland oder auf andere Art (z.B. im Container) von Obst, Rosen, Ziergehölzen, Heckenpflanzen, Schlingpflanzen, Alleebäumen, Nadelgehölzen, bodendeckenden Pflanzen und Grün für die freie Landschaft. Viele der bayerischen Baumschulen haben zudem einen Endverkaufsbetrieb direkt ab Hof mit angeschlossen.  Im Vergleich zu Handelsketten führen diese Baumschulen ganzjährig nicht nur einschlägig bekannte Massenware, sondern neben Raritäten insbesondere auch viele exklusive und größere Pflanzen. Kunden die erstmalig in einer echten Baumschule landen, sind oft nicht nur von der enormen Sortimentsbreite überwältigt, sondern zeigen sich zudem von dem häufig deutlich besseren Preis-Leistungsverhältnis und den angebotenen Qualitäten sehr beeindruckt.

Wenngleich der Erzeugerring seit 1971 besteht, gab es vor 1997 nur vorübergehend eine professionelle Beratung. Der Erzeugerring wurde während dieser Zeit meist nur durch das LKP kommissarisch verwaltet, bei dem der Erzeugerring Mitglied ist. Seit Ende der 70er Jahre fand in der Baumschulwirtschaft sowohl im Absatz wie auch in der Produktion eine tief greifende Umstrukturierung statt: Der nationale und internationale Wettbewerb in einem zusammenwachsendem Europa, stetig anspruchsvollere Kundenwünschen sowie die Zurückhaltung von Ausgaben im öffentlichen Grün zwangen die Baumschulen über ihr Angebot nachzudenken. Nicht nur neuen Märkten, sondern auch wiederholt novellierten gesetzlichen Rahmenbedingungen, passten sich die Betriebe jedoch rasch an. In der Produktion ist seit den 80ern ein deutlicher Trend hin zur Containerkultur festzustellen. 

Den veränderten Bedingungen Rechnung zu tragen und den Überblick neben den Alltagsaufgaben zu behalten, fällt nicht immer leicht. Nur wer sich ständig fortbildet und nachhaltig den Markt beobachtet kann langfristig richtige Entscheidungen treffen. Auf mehrfachen Wunsch aus der Praxis ist es 1997 gelungen, die Position eines geschäftsführenden Beraters beim Erzeugerring nachhaltig zu besetzen. Seither besteht die Hauptaufgabe des Erzeugerringes für Hochbaumschulpflanzen Bayern e.V. (EHB) in der nachhaltigen Förderung einer markt- und umweltgerechten Produktion durch praxisorientierte, unabhängige Spezialberatung seiner Mitglieder in der Produktion sowie im alltäglichen Betriebsablauf. Ziel ist neben der Verbesserung der Produktqualität für den Verbraucher die Produktionstechnik zu optimieren, das Baumschulwesen nachhaltig zu fördern sowie darüber hinausgehende Hilfestellungen anzubieten. Grundsätzlich dürfen alle Mitglieder, die den Ring bei der bewährten und erfolgreichen Beratungstätigkeit für die Branche unterstützen, die Marke "Best" führen. So bleibt fundiertes Spezialwissen nachhaltig erhalten und kann auch in Zukunft weiter ausgebaut werden.