Mit „Winterpflanzen“ :
Weihnachtsstimmung rund ums Haus
Stimmungsvoller Vorgarten
Auch
wenn man sich in der Winterzeit nur wenig draußen aufhält – es
lohnt sich, den Bereich ums Haus weihnachtlich zu schmücken. Wie
oft schweift der Blick nach draußen und man freut sich über
Licht und Farbe in der dunklen Jahreszeit. Ideal sind Pflanzen, die häufig
ins Auge fallen, weil sie sich in Fensternähe oder im Eingangsbereich
befinden: Eine weihnachtlich illuminierte Tanne im Vorgarten, zwei festlich
geschmückte Bäumchen rechts und links von der Haustür
als freundlicher Willkommensgruß oder z.B. ein schönes weihnachtliches
Pflanzenarrangement auf Balkon und Terrasse.
Von Natur
aus schön
Es
gibt viele Möglichkeiten zur winterlichen Dekoration. So können
die bizarr gedrehten Zweige der Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana
'Contorta') mit kleinen Lichterketten versehen werden oder man nutzt
einfach Mutter Natur: Viele Stechpalmen-Sorten (Ilex) sind Winterschönheiten
der Extraklasse – sie entwickeln leuchtend rote Beerenfrüchte, die
lange an den Zweigen haften und einen herrlichen Kontrast zu den glänzendgrünen
Blättern bilden. Ilex-Zweige mit Beeren eignen sich auch gut als
winterlicher Schmuck für den Innenbereich, sei es als Strauß oder
als farbenfrohes Beiwerk für Gestecke oder den Adventskranz.
Zapfen-Zierde
Auch
einige Tannen (Abies) bringen ihren Weihnachtsschmuck schon selber
mit: Die Korea-Tannen (Abies koreana) tragen in der kalten Jahreszeit
schöne, violettpurpurfarbene bis silberblaue Zapfen, die erst
später
im Frühjahr zerfallen. Die Zapfen der Silber-Tanne (Abies procera
'Glauca'), die ab September heranreifen, sind ebenfalls im Winter sehr
auffallend und dekorativ. Die niedrige Balsam-Tanne (Abies balsamea 'Nana')
ist ein langsam wachsender Tannen-Zwerg, der sich gut für den mobilen
Garten eignet. Sie hat sehr kurze, dunkelgrüne Nadeln, die aromatisch
duften.
Miniatur-Weihnachtsbaum
Je
nach Standort können die Pflanzen auf unterschiedlichste Weise
weihnachtlich geschmückt werden, z.B. mit bunten Kugeln, Lichterketten
oder Materialien aus der Natur wie Beerenzweigen oder Kiefernzapfen.
Stimmungsvolle Stillleben mit Pflanzen sind auch möglich, wenn man
sie mit Windlichtern, knorrigen alten Ästen oder Wurzeln zusammen
arrangiert. Die Zuckerhutfichte (Picea glauca 'Conica') lässt sich
sehr gut dekorieren. Sie erinnert mit ihrer außergewöhnlichen
Wuchsform tatsächlich an einen Zuckerhut. Mit roten Schleifen oder
kleinen Sternen festlich geschmückt, wird sie zu einem Miniatur-Weihnachtsbaum,
der sich auch ausgezeichnet als Geschenk eignet.
Winterbeauties
Ideal
für den, der in einem weihnachtlichen Kübelpflanzenarrangement
gerne mit unterschiedlichen Höhen und Strukturen spielen möchte:
Klein bleibende, sogar im Winter grüne Stauden wie die polsterartig
wachsende Schleifenblume (Iberis) oder die Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia
ternata), die gute Begleiter für Gehölze sind. Sie können,
genauso wie die Weißbunte Gänsekresse (Arabis ferdinandi-coburgi
'Variegata'), auch als Unterpflanzung verwendet werden. Diese Staude wird
nur 10 cm hoch und hat hübsche, weiß-grüne Blätter,
die sich im Winter rötlich färben. Im Frühjahr schmückt
sie sich mit kleinen weißen Blüten. Besonders festlich: die
Schnee- oder Christrose (Helleborus). Sie blüht schon ab Dezember
und passt hervorragend in winterliche Pflanzenarrangements auf Balkon und
Terrasse. Für interessante Farbeffekte eignet sich die Gelbbunte Segge
(Carex 'Evergold'). Dieses Ziergras wird 30 cm hoch und hat schmale, elegant überhängende
Blätter, die in der Mitte einen auffallenden cremegelben Streifen
aufweisen. Schöne Winterbilder entstehen, wenn man die Gräser
in rustikal anmutende Gefäße stellt oder die Töpfe z.B.
mit Jute und farbigen Bändern umwickelt.
Pflegetipps
für immergrüne Gehölze in Gefäßen
Weihnachtsbäume
akklimatisieren
Gartenpflanzen mit Wurzelballen,
z.B. Zuckerhutfichten, können
für einige Tage auch als Weihnachtsschmuck in der Wohnung verwendet
werden. Längere Zeit sollten sie nicht im Wohnzimmer stehen, weil
sie warme und trockene Zimmerluft schlecht vertragen. Damit der Temperaturschock
zwischen drinnen und draußen nicht zu groß ist, sollten die
Pflanzen für kurze Zeit in einem unbeheizten, aber frostfreien Raum
stehen. Nach den Feiertagen werden sie nicht sofort wieder nach draußen
gestellt, sondern kommen wiederum übergangsweise für wenige
Tage in einen kühleren Raum.
Immergrüne auch im Winter gießen
Immergrüne Gehölze
verdunsten auch im Winter Wasser über
ihre Blätter. Wenn die Immergrünen in Pflanzgefäßen
wachsen, sollten sie deshalb auch in der kalten Jahreszeit an frostfreien
Tagen gelegentlich gegossen werden. Pflanzen in Gefäßen sind
der Kälte stärker ausgesetzt als diejenigen, die in den Garten
gepflanzt wurden. Deshalb empfiehlt es sich, die Gefäße ausreichend
gegen Frost zu schützen.
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